The city’s hard, the city’s fair Kommentar zum heute alles beherrschenden Thema (nein, nicht Ballacks Bein): Koch geht? The city’s hard, the city’s fair sagt: Gut so! Fragt sich, warum ein Patriarch mit solch degoutantem Macht- und Verantwortungsbewusstsein sich dann erst with a little help from einer hier nicht genannten, im wieder nichts auslassenden Wahlkampf erst noch angefeindeten Kontrahentin („Ypsilanti, Al-Wazir und die Kommunisten stoppen!“) im „Wortbruch“-Theater des vergangenen Jahres wiederwählen lassen musste. Nichtsdestotrotz The city’s hard, the city’s fair gratuliert zu welchen (Aufsichtsrat-)Posten auch immer, der da nun wohl frohlockte, tippt dabei auf Energiewirtschaft, und hüllt sich ansonsten in Schweigen –
Aber andererseits, das Gute an jenen Volksvertretern, bei denen uns schon immer das Gefühl nicht loslies, dass sie eher Vertreter von Wirtschaftsinteressen und dieser oder jener Lobby sind und eben nicht jenes Souveräns, dem eigentlich sie verpflichet sein sollten, das einzig Gute an diesen ist und bleibt, dass sie irgendwann, früher oder später, aus dem Dienst ausscheiden werden, weil bessere Gehälter, weniger Öffentlichkeit und Verantwortung winken. The city’s hard, the city’s fair frohlockt bei dem Gedanken, der gesamte Vorstand der Partei mit der insgesamt längsten Regierungsbeteiligung würde sich ab sofort und geschlossen anderen Posten widmen und hätte jetzt gern ein Eis, aber kein Mövenpick-Eis.
„[...] Ein neues Lied, ein besseres Lied, O Freunde, will ich euch dichten! Wir wollen hier auf Erden schon Das Himmelreich errichten.
Wir wollen auf Erden glücklich sein, Und wollen nicht mehr darben; Verschlemmen soll nicht der faule Bauch, Was fleißige Hände erwarben.
Es wächst hienieden Brot genug Für alle Menschenkinder, Auch Rosen und Myrten, Schönheit und Lust, Und Zuckererbsen nicht minder.
Ja, Zuckererbsen für jedermann, Sobald die Schoten platzen! Den Himmel überlassen wir Den Engeln und den Spatzen.
Und wachsen uns Flügel nach dem Tod, So wollen wir euch besuchen Dort oben, und wir, wir essen mit euch Die seligsten Torten und Kuchen. [...]“
(Heinrich Heine, Deutschland. Ein Wintermärchen. Caput I)
Wie oben angekündigt, aber auch als Gegengewicht zum politischen Vorsommertheater gibt es hier ab sofort (und neben der einen oder anderen neuen Rubrik demnächst) auch so etwas wie kulinarische oder nennen wir es besser praktische Lebenshilfe. Schlicht, weil ich beschlossen habe, mir neben der französischen Sprache auch noch das Kochen beizubringen, also, simples praktisches Wissen, wo ich es immer arg beschränkt finde, wenn man davor zurückschreckt. Insofern präsentiert das Foto oben meinen zweiten Apfelkuchenversuch, nicht weil das ganz gut zu Ebbelwei und einem nunmehr scheidenden hessischen Landesregenten passen würde, sondern weil Äpfel verfügbar, die Küche während des ungemein spannenden Champions League-Finales, wo er eigentlich entstanden ist, nicht belegt war (und ich abwechselnd mitgefiebert habe: wird der FC Bayern in meiner Sympathie noch mehr sinken können, wird der Kuchen aufgehen oder nicht) und das Rezept recht simpel war – was nun nachfolgt:
- 125g Butter oder Margerine,
- 125g Zucker,
- drei Eier,
- 250g Mehl und
- ein Päckchen Backpulver zu einem Teig verrühren,
das Mehl und Pulver, falls möglich, davor sieben,
ansonsten die Teigmasse dann in eine eingefettete, mit Semmelbröseln eingestreute Springform (als Boden) aufteilen darüber dann
- etwa 500g (geschälte und entkernte) Äpfel
verreiben und auf diese dann einen flüssigen Teig aus
einem steif geschlagenen Eiweiß, in dem man
- 50g Zucker,
- das zugehörige Eigelb,
- 50g Mehl und
- einen halben Teelöffel Backpulver unterzieht, um dann noch
- eine halbe Tasse Milch unterzurühren und dies dann auf den geschabten Äpfeln zu verteilen. 60 bis 70 Minuten bei 175 bis 200°, eine Spanprobe, an der kein Teig mehr klebt, ergibt den Garzeitpunkt. Anschließend abgekühlt kann man mit Puderzucker noch verschönern, falls der Span/ Holznadel versagt hat.
Die Fotos/ das Buchseitenzitat sind hier freilich nur verfremdet, da ich Erstere in einem Ausstellungskatalog gefunden habe, der signierte und nummerierte Abzüge für Preise handelt, die jenseits meines derzeitigen Kontostands liegen. Jenseits jedes Kontostands der vergangenen zehn Jahre, wenn ich mich recht entsinne. Andererseits wollte ich gerade hier aber auch Urheberrechte – entgegen dem Hoster dieses Blogs (der freilich mir lieb gewordene Musikblogs weiterhin fleißig löscht, während er Buch um Buch selbst „digitalisiert“) – achten. Was nun wieder nur ein bisschen Fantasie auf Seiten des Lesers dieser Zeilen erfordert, denn das Artwork zeigt eigentlich und das komplett in Schwarzweiß: Jean Shrimpton, die irgendwann in den frühen Sechzigern eine Londoner Straße („Swinging Sixties“) barfuß entlang geht und die ein bisschen blassnass schimmert (für Leser mit weniger Vorstellungsvermögen* und/ oder denen Jean Shrimpton nichts mehr sagen mag: Stellen Sie sich – chronologisch nicht ganz korrekt – die schönste Frau, und zwar, eben der „Swinging Sixties“ vor, langhaarig, aber eben auch hager wie Twiggy, die besagtes Vorstellungsvermögen in eben die irre Episode von „I’m Not There“ platzieren könnte, in der Cate Blanchett „his Bobness“ mimt – ja, genau die! Die in komplett in Schwarzweiß/ mit den Beatles/ dem „Factory Girl“ Edie Sedgwick…), Audrey Hepburn (Entschuldigung, aber Leute, die Audrey Hepburn nicht kennen oder sie sich jetzt nicht ausgelassen in einer Drehpause in einem Pool vorstellen können, möchte The city’s hard, the city’s fair einfach nicht als Leser dieses Blogs) und eine Seite aus Tony Parsons „Als wir unsterblich waren“ (im Original: „Stories We Could Tell“)...
...und nach Letzterem heißt es dann auch: Stories We Could Tell
01) Daniel Johnston - Casper, The Friendly Ghost 02) The Postmarks - No One Said This Would Be Easy 03) Die Sterne - Aber Andererseits: 04) Mates of State - Laura (Girls Cover) 05) Turbo Fruits - Naked With You 06) Best Coast - Sun Was High (So Was I ) 07) Standard Fare - Philadelphia 08) Dum Dum Girls - Blank Girl 09) Kate Nash - Do-Wah-Doo 10) Lightspeed Champion - Madame Van Damme (Live) 11) Erland and The Carnival - Love Is A Killing Thing 12) Beach House - Take Care 13) Turbo Fruits - My Stupid Heart 14) She & Him - Thieves 15) Johnny Flynn - Tickle Me Pink (Demo) 16) Laura Marling - Blackberry Stone 17) Good Shoes - City By The Sea 18) Sam Cooke - Lost And Lookin' 19) The Strange Boys - Be Brave 20) Emmy the Great - War 21) The Soft Pack - More Or Less 22) Dum Dum Girls - Let It Be Me (Bécaud/ Everly Brothers Cover) 23) Emmitt Long - Call Me 24) John Sebastian - Stories We Could Tell.
SIMONE WHITE "Bunny In a Bunny Suit" (THE GARDEN PARTY)
Leicht verspätete Ostergrüße vonThe city’s hard, the city’s fair, hier die THE GARDEN PARTY-Version von „Bunny In a Bunny Suit“, ein Cover des unten erwähnten Frank Bango. Hierzulande allenfalls durch Simone White bekannt, die diverse Stücke von ihm und seinem Songwriting-Partner Richy Vesecky mit weit weniger (ironischem) Pathos, dafür fragil und feinfühlig eingespielt hat.
Hinlänglich bekannt sollten mittlerweile auch durch diese Seite die Daytrotter Sessions sein; neu hingegen ist hier die Option, die Sessions in verlustfreien Audioformaten - dann allerdings, und das scheint legitim, gegen eine geringe Gebühr von circa fünf US-Dollar - runterzuladen. Mit dieser Neuerung einher kommt ein Java-Applet, der „Daytrotter Download Manager“, das den Download kompletter Sessions merklich erleichtert, denn, auch wenn man sich dazu nun auf der Seite registrieren lassen muss, die normalen 128-kBit/s-mp3-Dateien werden darüberhinaus auch noch angeboten und das auch weiterhin gratis. Zum Daytrotter-Archiv geht es hier…
Neu bei Amazon.de hingegen ist die von den anderländischen Schwesternseiten bekannte Möglichkeit, vermittels kostenloser mp3s den eigenen Shop und/ oder verschiedene Künstler und Labels zu promoten. Den Anfang als Label des Monats hierzulande macht dabei Domino Records. „Snapshot: A Domino Compilation“, das unter anderen These New Puritans, The Kills, aber auchThe city’s hard, the city’s fairsLieblinge She & Him mit ihrer aktuellen Single (siehe unten) featured wird als mp3-Download für lau oder auch als CD, dann zum Preis von Fünfneunundneuzig, angeboten.
Und haben wir Beach House oben schon mal im Bild, schließen wir hier den Kreis, indem wir „Heart Of Chambers“ anspielen beziehungsweise hierzu noch auf die Black Cab Sessions verweisen: Eine Idee („One Song. One Take. One Cab.“), so simpel wie der bereits alles sagende Name, die Resultate meist zauberhaft bis schier atemberaubend - wie der Jens Lekman-Titel, den man sofort assoziert. Der sich übrigens auch ins schwarze Taxi gesetzt hat - neben vielen anderen. Zum Session-Archiv geht es hier…
Fast ein Jahr, fünf vergangene Mix Tapes – The city’s hard, the city’s fair geht in die zweite Saison und wie die erste Runde mit A QUICK ONE begann, startet auch diese wieder mit einem Schnellschuss: Wortwörtlich;The city’s hard, the city’s fairbleibt der zuletzt liebgewonnen Tradition treu, dröge Feiertagsriten mit martialischen Gesten aufwerten zu wollen. Andererseits, wenn die Berliner Republik schon innenpolitisch durch nichts besticht, dafür aber außenpolitsch mit fragwürdigen, gar »kriegsähnlichen« Manövern zu punkten versucht, besinnt sichThe city’s hard, the city’s fairsofort wieder auf die pazifistische Grundhaltung, auf die man es in seiner Wehrersatzdienstzeit einst eingeschwören hat, träumt sich an den nächstbesten Strand, lauscht dem Meeresrauschen (auf gleich mehreren Tracks), träumt von Beach Boys, Bond Girls, Zooey Deschanel oder davon, fernab der bundesdeutschen Realitäten sein liebstes Frank Bango-Plattencover nachzustellen – oder, wie es hier in der Stephin Merritt-Variation heißt: Let’s Pretend We’re Bunny Rabbits. Schließlich ist bald Ostern... Veritabler Unsinn also, für den sichThe city’s hard, the city’s fairzum Einjährigen schon mal selbst auf die Schulter klopft und sich mehr Leser wünscht…
We Want War (Walking The Cow On A Plastic Beach)
I These New Puritans – We Want War ¦07’23 II Sam Cooke – Nobody Knows The Trouble I’ve Seen ¦03’27 III The Postmarks – You Only Live Twice (Bond theme) ¦02’57 IV The Soft Pack – Down On Loving ¦02’08 V Charlotte Gainsbourg – IRM ¦02’35 VI Nathan Johnson – Emily’s Theme (Brick OST) ¦01’08 VII The Magnetic Fields – Let’s Pretend We’re Bunny Rabbits ¦02’25 VIII Daniel Johnston and Beam – Walking The Cow ¦02’47 IX Lightspeed Champion – There’s Nothing Underwater ¦04’44 X Gorillaz featuring Mick Jones and Paul Simonon – Plastic Beach ¦03’46 XI Beck – Femme Fatale (Record Club: The Velvet Underground & Nico) ¦02’42 XII Gigi – No, My Heart Will Go On ¦02’24 XIII She & Him – I Can Hear Music (The Beach Boys) ¦03’51 XIV Johnny Cash – Aloha Oe ¦02’59 XV Glasvegas – The Prettiest Thing On Saltcoats Beach (Home Tapes demo) ¦03’31 XVI Laura Marling – Hope In the Air ¦04’32 XVII Vampire Weekend – Taxi Cab ¦03’55 XVIII Dum Dum Girls – Jail La La ¦02’30 XIX The Fresh & Onlys – August In My Mind ¦03’27 XX Standard Fare – Fifteen ¦03’14 XXI Die Goldenen Zitronen – Am Tag Als Thomas Anders Starb ¦02’49 XXII The Soft Pack – Mexico ¦04’12 XXIII Best Coast – So Gone ¦01’59 XXIV Beach House – Heart of Chambers ¦04’25
„Unähnlichkeiten ('Was soll'n die Samples?') zu Wolfman mit Benicio del Toro sind, ähm, ganz beabsichtigt.“
»I see the bad moon arising/ I see trouble on the way/ I see earthquakes and lightning/ I see bad times today [...]« Der erste Sampler der Nachnullerjahre, was die Bezeichnung für ebendiese Dekade auch nicht sympathischer macht, aber passend zum erdachten Feiertag lassen wir diese nun hinter uns - nicht ohne ein paar verpasste Platten des vergangenen Jahres noch nachträglich zu würdigen (allen voran: das von Beck produzierte IRM Charlotte Gainsbourgs; zudem sind The Dodoz und Let’s Wrestle schmählich unterschätzt worden), aber auch neue Favoriten, genau wie alte Helden finden sich auf dem herzblutenenden Valentinstagsspecial. Passend zum Motto (und dem hier im vergangenen Jahr nicht mit einem eigenen Mix Tape bedachten anderen erfundenen Feiertag), aber auch um kurz zu erklären, dass wir es noch nicht sind, lassen wir hier die Toten auferstehen - Elvis definitely has left the building, aber eben noch nicht ganz, zumindest wird ihm gedacht an seinem Jubiläum und auch Johnny Cash erlebt mit Ain’t No Grave eine (weitere) Wiederkehr - und da trifft es sich doch ganz gut, dass im Lichtspielhaus nach all dem Teenie-Kitsch, der dem Lieblingsnerdgenre zuletzt arg zugesetzt hatte, Benicio del Toro, Anthony Hopkins und Emily Blunt in einem angenehm unaufgeregten Quasi-Remake von The Wolf Man, den anderem Mythos neben all den blutleer-sich-ach-so-entsagenden Mormonenvampiren wiederbeleben. Gedacht wurde aber auch anderen Klassikern des Genres, etwa Michael J. Fox in Teen Wolf zu den Klängen der Beach Boys, wenn sich The Drums (nein, nicht mit Let's Go Surfing) hier finden oder wenn CCRs Bad Moon Rising noch einmal die Tricks in American Werewolf assoziieren lässt. Nicht drauf geschafft auf die beiden Compact Discs, aber den Titel gestiftet hat !!!s tolles Must Be The Moon, das hier als (auch visuell beeindruckender) Clip zumindest angefügt ist, der Zusammenstellung aber keineswegs nachsteht - »[...]Hope you got your things together/ Hope you are quite prepared to die/ Looks like we're in for nasty weather/ One eye is taken for an eye.«
Must Be The Moon (My Bloody Valentine 2010)
pt. 1 //Werewolf In Love
1/ The Jesus And Mary Chain – April Skies 2/ Benjamin Biolay – 15 Août 3/ Golden Silvers – Arrows Of Eros 4/ Lightspeed Champion – Devil In Disguise (Elvis Presley) 5/ Congregation – Oh True Love! 6/ Eels – Gone Man 7/ Kill It Kid – Private Idaho (EP Version) 8/ Let’s Wrestle – We Are The Men You’ll Grow To Love Soon 9/ The Dodoz – Werewolf In Love 10/ Julian Casablancas – Long Island Blues 11/ The Drums – Don’t Be A Jerk, Johnny 12/ The Dum Dum Girls – Be My Baby (The Ronettes) 13/ Best Coast – When I’m With You 14/ Bo Diddley – You Know I Love You 15/ Cat Power – I’ve Been Loving You Too Long (To Stop Now) (Otis Redding) 16/ Ryan Adams & The Cardinals – Always On My Mind (Elvis Presley) 17/ Otis Redding – Wonderful World (Sam Cooke) 18/ First Aid Kit – Hard Believer 19/ Alas & Alack – Big Exception 20/ Girls – Heartbreak (demo) 21/ Carl Frack – Headache (I Think It’s Time) 22/ Johnny Cash – You Win Again (Hank Williams) 23/ M. Ward – Bye Bye Love 24/ The Specials – Little Bitch //
pt. 2 //Memoirs At The End Of The World
1/ The Postmarks – Thorn In Your Side 2/ Interpol – Pioneer To The Falls (live) 3/ Television – Hard On Love (demo) 4/ Let’s Wrestle – I’m In Love With Destruction 5/ The Magnetic Fields – From A Sinking Boat 6/ The Blue Angel Lounge – Into Cold Water 7/ The Dodoz – Stanislas 8/ Herman Dune – Lovers Are Waterproof 9/ Tocotronic – Im Zweifel Für Den Zweifel 10/ The Be Good Tanyas – Waiting Around To Die (Townes Van Zandt) 11/ Johnny Cash – Ain’t No Grave 12/ Charlotte Gainsbourg feat. Beck – Heaven Can Wait 13/ Kill It Kid – Heaven Never Seemed So Close (EP Version) 14/ Bobby Bland – Honey Child 15/ The Soft Pack – C’mon 16/ Karen O and The Kids – Worried Shoes (Daniel Johnston) 17/ Creedence Clearwater Revival – Bad Moon Rising 18/ Charlotte Gainsbourg – Le Chat du Café des Artistes 19/ The Magnetic Fields – Better Things 20/ The Drums – Saddest Summer 21/ The Dells – Wear It On Your Face 22/ The Vagabonds – London Town (demo) //
(*1. Januar 1919, New York City †27. Januar 2010, Cornish, New Hampshire)
„[…] Es tut mir Leid, dass ich so vielen davon erzählt habe. Ich weiß eigentlich nur eins, dass ich irgendwie alle vermisse, von denen ich euch erzählt habe. Sogar zum Beispiel den guten Stradlater und Ackley. Ich glaube, ich vermisse sogar diesen verfluchten Maurice. Komisch ist das. Erzählt nie einem was. Denn sonst vermisst ihr alle mit der Zeit.“
(J. D. Salinger, Der Fänger im Roggen, Deutsch von Eike Schönfeld, Reinbek bei Hamburg 2004, S. 269f.)
Hope Sandoval & The Warm Inventions - Through The Devil Softly
Peter Doherty - Grace/ Wastelands
The Antlers - Hospice
Girls - Album
Jemina Pearl - Break It Up
Yeah Yeah Yeahs - It's Blitz!
Katzenjammer - Le Pop
Arctic Monkeys - Humbug
The Pains Of Being Pure At Heart - s/t
Kill It Kid - s/t
God Help The Girl - s/t
Slow Club - Yeah So
The xx - xx
Julian Casablancas - Phrazes For The Young
Monsters of Folk - s/t
Jarvis Cocker - Further Complications
Daniel Johnston - Is And Always Was
Devendra Banhart - What Will We Be
The Raveonettes - In And Out Of Control
The Dodoz - Dodoz
The Rakes - Klang
Morrissey - Years Of Refusal
Lily Allen - It's Not Me, It's You
Mumford and Sons - Sigh No More
Conor Oberst and The Mystic Valley Band - Outer South
The Duke & The King - Nothing Gold Can Stay
Simon Joyner - Out Into The Snow
M. Ward - Hold Time
Wilco - Wilco (The Album)
Sonic Youth - The Eternal
Julian Plenti - Julian Plenti Is Skyscraper
Eels - Hombre Lobo
Karen O and The Kids - Where The Wild Things Are (Soundtrack)
Benjamin Biolay - La Superbe
Bob Dylan - Together Through Life
Angelika Express - Goldener Trash
Let's Wrestle - In The Court Of The Wrestling Let's
The Blue Angel Lounge - s/t
Noah And The Whale - The First Days Of Spring
Alessi's Ark - Notes From The Treehouse
Simone White - Yakiimo
The Dead Weather - Horehound
Ripchord - Beginners Luck
The Minus 5 - Killingsworth
Brakes - Touchdown
We Were Promised Jetpacks - These Four Walls
The Felice Brothers - Yonder Is the Clock
The Dodos - Time To Die
The Loves - Three
The Von Bondies - Love Hate And Then There's You
Kilians - They Are Calling Your Name
Vivian Girls - Everything Goes Wrong
Dear Reader - Replace Why With Funny
Animal Collective - Merriweather Post Pavillion
Jenny Owen Youngs - Transmitter Failure
The Rumble Strips - Welcome To The Walk Alone
The View - Which Bitch?
Lisa Hannigan - Sea Sew
La Roux - s/t, aber ab da beginnen auch die Platten, die enttäuschten, egal waren...
...
Florence & The Machine - Lungs.
Beste Single:
Ich hab' nicht wirklich viele 7"s erworben, die hab' ich (bis auf wenige Ausnahmen) -
Girls - Hellhole Ratrace
Laura Marling - Goodbye England (Covered In Snow)
The Drums - I Felt Stupid | Down By The Water
Bob Dylan - Beyond Here Lies Nothin'
Yeah Yeah Yeahs - Zero
Peter Doherty - Broken Love Song
Julian Casablancas - I Wish It Was Christmas Today
Arctic Monkeys - Cornerstone
The Drums - Summertime EP
Peggy Sue - Lover Gone
Girls - Laura
The Dodoz - DYLB EP
Rose Elinor Dougall - Start/ Stop/ Synchro
Peter Doherty - The Last Of The English Roses
Emmy the Great - Edward EP (First Songs)
Herman Dune - On a Saturday EP
Fever Fever - Keys In The Bowl / Stage Shoes
Johnny Flynn - Sweet William EP
und eigentlich jede der The Pains Of Being Pure At Heart-Singles (Come Saturday | Side Ponytail, Everything With You, Young Adult Friction, Higher Than The Stars EP), die rauskamen.
Mainstream:
My Chemical Romance - Desolation Row
Leona Lewis - Happy
Kings of Leon - Use Somebody
Mando Diao - Dance With Somebody
Britney Spears - Circus.
Beste B-Seite:
Emmy the Great - A Bowl Collecting Blood (Edward EP)
The Drums - Down By The Water (I Felt Stupid 7"/ Summertime EP)
Peter Doherty - Through The Looking Glass (The Last Of The English Roses).
Best Cover Version:
Emmy the Great (vs. younghusband) - Burn Baby Burn (Ash)
My Chemical Romance - Desolation Row (Bob Dylan)
Karen O and The Kids - Worried Shoes (Daniel Johnston).
02.12.2009 Peter Doherty w/ Roses Kings Castles @ Kesselhaus, Berlin vs. 03.12.2009 Julian Casablancas @ Maria am Ostbahnhof, Berlin.
06.05.2009 Andrew Bird w/ Laura Marling @ Admiralspalast, Berlin vs. Yeah Yeah Yeahs @ Columbiahalle, Berlin.
29.09.2009 Girls @ Bang Bang Club, Berlin.
05.06.2009 I Have No Mouth And I Must Scream w/ The Pains of Being Pure at Heart @ NBI (p!o!p kombinat berlin), Berlin.
08.11.2009 Arctic Monkeys w/ Eagles of Death Metal @ Treptower Arena, Berlin.
23.05.2009 Eight Legs @ Sweat Club, Leipzig.
Laura Marling - No Hope In The Air @ Admiralspalast, Berlin (06.05.2009)
Beste/s Musik-DVD/ Video:
Wilco - Ashes of American Flags
Leonard Cohen - Live in London.
Beste/s Musik-Video (MTVIVA-Clip):
Bob Dylan - Beyond Here Lies Nothin'
Yeah Yeah Yeahs - Zero
Peter Doherty - The Last Of The English Roses
Mando Diao - Gloria
Kings of Leon - Use Somebody
Vampire Weekend - Cousins
Jarvis Cocker - Further Complications
My Chemical Romance - Desolation Row
Kilians - Said & Done
Leona Lewis - Happy.
Bestes (Front-)Cover (egal, ob Single/ Album):
Girls - Hellhole Ratrace
Bob Dylan - Together Through Life
Julian Casablancas - Phrazes For The Young
The Pains Of Being Pure At Heart - s/t / Singles / Higher Than The Stars EP
Emmy the Great - First Love
Hope Sandoval & The Warm Inventions - Through The Devil Softly
Peter Doherty - Grace/ Wastelands
Katzenjammer - Le Pop
The Antlers - Hospice
Yeah Yeah Yeahs - It's Blitz!
Girls - Album
Kill It Kid - Singles
God Help The Girl - s/t / Singles
Daniel Johnston - Is And Always Was
The Raveonettes - In And Out Of Control
Karen O and The Kids - Where The Wild Things Are (Soundtrack)
Bester Film (Kino)/ Bester Film (DVD/ Video):
The Tracey Fragments (DVD) | Zombieland | Inglourious Basterds | So glücklich war ich noch nie | C’est la vie – So sind wir, so ist das Leben (DVD) | Radio Rock Revolution (DVD, unbedingt mit den Extras) | Drag Me To Hell | Eden Lake (DVD) | Jennifer's Body | So finster die Nacht (DVD) | District 9 | Zack and Miri Make a Porno (DVD) | Star Trek (DVD, ohne die Extras) || mit Abstrichen: Public Enemies | The International | X-Men Origins: Wolverine | Watchmen – Die Wächter | Terminator: Die Erlösung | RocknRolla || nocht nicht gesehen oder nicht mehr im Kino, noch nicht in der Videotheke (auch alles absteigend): der neue Allen | (500) Days of Summer | Where The Wild Things Are | Zerrissene Umarmungen | Away We Go – Auf nach Irgendwo | The Wrestler || außer Konkurrenz: Jean-Luc Godard - Histoire(s) du cinéma. Geschichte(n) des Kinos.
Beste TV-Serie:
Harald Schmidt | Scrubs | Life | Die Wilden Siebziger! | House M. D. | Heroes | arte tracks | CSI | Boston Legal | Burn Notice.
Bestes Buch:
Vermutlich das von David Foster Wallace. Aufgrund des Essaycharakters: Jean-Luc Godard - Histoire(s) du cinéma. Geschichte(n) des Kinos (Doppel-DVD). Ansonsten zuletzt und nicht studienbedingt: Feigen, die fusseln: Entfessle den Dichter in dir (2008 erschienen) von Stephen Fry.
Höhepunkt/ Ereignis des Jahres ergo Lebenswertes 2009:
siehe Konzerte
Held des Jahres:
-, eigentlich. Herta Müller zu sehen war aber sehr anrührend.
Größte Hoffnung für 2010:
Laura Marling, The Drums, Girls, Peggy Sue, Lightspeed Champion, The Soft Pack, Emmy the Great auf Tour nix weiss .
The Worst of 2009:
Miesestes Album:
Am meisten enttäuscht war ich von: Florence & The Machine - Lungs.
Mieseste Single:
Jarvis Cocker - Angela. Ich hätte 'The Second Jarvis Cocker Record' fast nicht nachgekauft, dabei ist es auf CD so viel besser als diese Internet-Verschnitte.
Mainstream: alles von Lady Gaga.
Überflüssigste B-Seite:
-
Worst Cover Version:
Jamie Cullum - Don't Stop The Music (Rihanna).
Miesestes Musik-Video:
Beyonce feat. Lady Gaga oder Ke$ha.
Mieseste Band:
Vermutlich Oasis 2.0, aber das ist 'Zukunft'.
Mieseste/r Solokünstler/in:
Gaga.
Miesester Newcomer:
Gagaga.
Miesestes (Front-)Cover (egal, ob Single/ Album):
-
Größte Enttäuschung:
Kopenhagen. Im Rückblick, irgendwann mal, vermutlich dann Obama.
Unwort des Jahres:
Wachstumsbeschleunigungsgesetz.
Idiot des Jahres:
Ich zitiere mich selbst, aus dem Jahre 2007, das ich hier grad' als Folie genommen habe: "Wohl jeder mit CDU/CSU/FDP-Parteiausweis, Schäuble und die omnipräsente Kanzlerin in ihrer nichtssagenden, aber immer rumpalavernden Art insbesondere."
Hype des Jahres/ Am Meisten Nervte/ Schwachsinn des Jahres ergo Nicht-ganz-so-Lebenswertes 2009:
The man came around. Der Ausgang der Bundestagswahl. Das neue Kabinett. Der Fall der Mauer verkommt zum vorgezogenen Domino Day. Die Vorschusslorbeeren für Obama. Wir bomben mit auf die Afghanen. Schumacher, die Rückkehr. Jackson, Enke, and hell, Lady Gaga.
The city’s hard, the city’s fairsucht dich! Sofern du ein talentierterer Grafiker als wir (Dilettanten! Amateure!!!) bist und/ oder schreiben kannst...
The city’s hard, the city’s fairist, war und bleibt auch zukünftig dem Wahnsinn seines alleinigen Autors und Schöpfers vorbehalten. Der hasst Twitter immer noch. Und ab und an auch andere Menschen. Aber hat die DIY-Attitüde nun wohlverstanden und schier schätzen gelernt.
Obwohl wir die »Einsamkeit des Denkens« durchaus auch schätzen, soll The city’s hard, the city’s fairdarum trotzdem kein monologisches Sprechen sein; wir schätzen durchaus auch den (dialektischen) Agon, so denn dieser im Dienste einer Wahrheit steht, die allerdings auch für uns nicht mehr sein kann als ein Aporien freies Wissen. Insofern: Diskussionen sind durchaus erwünscht, solange sie nicht in die Niederungen pseudophilosophischen Blablas abdriften und der Ton dabei gewahrt bleibt, Beschimpfungen sind - gegebenenfalls und berechtigterweise - sofort an mich zu richten; Anregungen, Fragen, Wünsche dito.